Chaoskompass: Mit ADHS durch den Alltag"?
1. Routine: Der heilige Gral.
ADHS-Kids und Struktur? Klingt wie Öl und Wasser, aber glaub mir: Ein geregelter Tagesablauf kann Wunder wirken. Morgens aufstehen, Zähne putzen, Frühstück – in genau der Reihenfolge. Wenn’s klappt, feiere das wie den Gewinn des Eltern-Oscars. Wenn nicht, na ja… gibt’s halt Frühstück mit ungebürsteten Haaren.
2. Energie: Auf Augenhöhe? Pustekuchen.
Dein ADHS-Kind hat Energie für ein ganzes Rudel Welpen, während du mit Ach und Krach den Tag überstehst. Keine Sorge, du musst nicht mithalten. Gib ihm Raum zum Toben – und schaff dir parallel einen Platz für deinen Kaffee (oder die dritte Tasse).
3. Kreativität statt Kontrolle.
Das Kinderzimmer sieht aus wie ein Kriegsgebiet? Mach das Aufräumen zum Spiel: „Wer zuerst alle roten Legosteine in die Kiste wirft, gewinnt!“ Spoiler: Manchmal räumst du am Ende trotzdem selbst auf. Aber hey, der Versuch zählt!
4. Minimale Reizüberflutung.
ADHS-Kids lieben Chaos – bis es zu viel wird. Halte die Umgebung so ruhig wie möglich. Ein klarer Schreibtisch oder weniger Deko helfen, den Fokus zu finden. Und wenn nicht… dann wenigstens dir.
5. Positives Feedback – und zwar ständig.
Lobe alles, wirklich alles. Dein Kind hat den Teller in die Nähe der Spülmaschine gestellt? Bravo, fast olympisches Niveau! Positives Feedback wirkt wie ein Verstärker für kleine Erfolge. Du fühlst dich komisch? Dein Kind fühlt sich großartig – das zählt.
6. Bewegung, Bewegung, Bewegung.
Ein ausgelastetes Kind ist ein entspanntes Kind. Also raus an die frische Luft: Wettrennen, Klettern oder einfach ein Spaziergang. Und wenn’s regnet? Indoor-Tanzparty! Lass einfach die Möbel heil.
7. Humor ist unverzichtbar.
Wenn nichts mehr hilft, lache darüber. Dein Kind hat den Kakao über den Teppich gekippt? „Wow, wie künstlerisch – Schokoteppich ist echt im Kommen!“ Humor macht chaotische Situationen leichter erträglich. Und du brauchst den Optimismus.
8. Nimm dir Auszeiten.
Selbst die besten Eltern brauchen eine Pause. Wenn’s geht, nimm dir regelmäßig kleine Auszeiten – sei es eine Runde ums Haus oder fünf Minuten mit deinem Lieblingssnack. Deine Geduld wird es dir danken.
9. Erwartungen runterschrauben.
Vergiss die Instagram-tauglichen Bilderbuchfamilien. ADHS-Kids machen das Leben unvorhersehbar, kreativ und einzigartig. Klar, es ist chaotisch – aber auch unendlich bereichernd.
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